Grüß Gott in Mähring

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Aktuelles:

16.11.17 14:48

Marktgemeinderatssitzung im Dezember 2017

Die nächste Marktgemeinderatssitzung findet statt am Montag, den 04.12.2017 ab 19:30 Uhr...


Start Adresse

z.B. berlin kochweg 10
Zieladresse
Markt Mähring
Großkonreuth 24|95695 Mähring

Allgemeines zur Marktgemeinde Mähring

Der Markt Mähring gilt seit alters her als Tor zum Osten. Gemessen an der Zahl der Einwohner (knapp 1.900) und der Größe von 73 km² ist er eine der dünn besiedelten Gemeinden im Landkreis. Der Markt Mähring besteht seit der Gebietsreform vom 01. Mai 1978 aus den früheren Gemeinden Dippersreuth, Griesbach, Großkonreuth und Mähring und ist landwirtschaftlich geprägt.

Der Markt zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten im Stiftland und wurde 1162 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort Mähring mit seinem Umland wird 1181 vom böhmischen König dem Kloster Waldsassen geschenkt und gehörte eins zur Diözese Prag. 

Seit frühester Zeit war hier ein bedeutender Grenzübergang in den Osten. Nach dem Fall des sogenannten "Eisernen Vorhangs" ist der Grenzübergang Mähring wieder rund um die Uhr und für Fahrzeuge aller Art geöffnet und stellt zudem ein beliebtes Tor zur Bäderregion dar. Der in Sichtweite gelegene, weltbekannte Kurort Marienbad ist ein gern besuchtes Ausflugsziel. Auch Erkundungsfahrten nach Pilsen und Prag sind möglich.

Die in Jahrhunderten gewachsene enge Bindung zu deutschen Orten jenseits der Grenze ist der Grund für die Entstehung der St.-Anna-Kapelle mit Ausichtsturm auf den Pfaffenbühl, dem alljährlichen Treffpunkt der Sudetendeutschen aus den Kreisen Plan-Weseritz.

Längst haben Urlauber die reizvoll gelegenen Orte im Oberpfälzer Wald entdeckt. Vor allem die herrliche Landschaft mit den sanft wogenden Hügeln, die bis zu einer Höhe von 781 Metern über NN anschwellen und zu einem großen Teil bewaldet sind, locken viele Naturfreunde in unsere Region.

Sowohl im Winter - hier werden bei ausreichender Schneehöhe Langlaufloipen gespurt - als auch im Sommer, wenn zwei Naturbadeweiher mit Liegewiese und ein Netz aus gut markierten Wanderwegen zur Verfügung stehen, wird immer etwas geboten. Außerdem sind im Gemeindegebiet Sportplätze, Tennisplätze und ein Schützenheim vorhanden.

Im Marktbereich wurden schöngelegene Baugebiete mit preisgünstigen Bauplätzen ausgewiesen, die vor allem jungen Familien die Möglichkeit des Erwerbs eines Eigenheimes eröffnen sollen. Daneben gibt es auch die Gewerbegebiete in Großkonreuth und Mähring, deren Attraktivität durch die Grenznähe in der Zukunft noch zunehmen wird.

Besonders hervorzuheben ist das rege Vereinsleben in der Gemeinde. Heimatverein, Feuerwehren, Sport- und Schützenverein, Obst- und Gartenbauverein, Gesangs- und Faschingsverein - um nur einen groben Ausschnitt zu nennen - bieten für alle Interessen Platz zur Entfaltung und erleichtern zugleich die Integration unserer Neubürger.

Alljährlich findet Ende Juli das Plan-Weseritzer Heimattreffen mit Wallfahrt zu St.-Anna-Gedächtniskirche statt. Dazu kann eine Vielzahl von Sudetendeutschen Heimatvertriebenen begrüßt werden.

Zur Marktgemeinde Mähring gehören die Ortschaften:
 
Asch, 
Dippersreuth,
Ebersberg,
Fiedlhof,
Frauenreuth,
Griesbach,
Groppenmühle,
Großkonreuth,
Hiltershof,
Laub,
Lauterbach,
Mähring,
Neumühle,
Ödhof,
Poppenreuth, 
Redenbach,
Reisach,
Treppenstein,
Ziegelhütte


Wappen des Marktes Mähring

Bei der Gebietsreform zum 01.05.1978 wurde der bisherige Markt Mähring und die Gemeinden Griesbach, Großkonreuth und Dippersreuth aufgelöst und zu einer neuen Gemeine mit der Bezeichnung Markt Mähring zusammengeschlossen.

Die Beschreibung des Wappens lautet:

"Über schwarzen Schildfuß, darin ein schräg gestelltes silbernes Türband, in Silber ein wachsender roter
Drache, der ein halbes mit Messern besetztes schwarzes Rad hält".

Der Inhalt des Hoheitszeichens ist folgendermaßen zu begründen:

Der aus dem ehem. Markt Mähring und den Gemeinden Dippersreuth, Griesbach und Großkonreuth bestehende neue Markt Mähring hat aus dem Wappen des bisherigen Marktes Mähring das Symbol der Kirchenpatronin St. Katharina, das halbe Rad, für sein neues Wappen übernommen.

Ein Großteil des heutigen Gemeindegebietes hatte einst der Verwaltung der während der Hussitenzeit untergegangenen Propstei Högelstein und damit der Herrschaft des Klosters Reichenbach unterstanden. Kurz nach 1400 fiel dieser Besitz dem Kloster Waldsassen zu. Deshalb wurde aus dem Klosterwappen von Reichenbach und Waldsassen der rote Drache (Wappen der Markgrafen von Cham-Voburg) übernommen.

Das Türband im Schildfuß erinnert an die einstigen Herren von Griesbach, deren Besitz ebenfalls innerhalb der Grenzen des neuen Marktes Mähring gelegen war.

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